Unsere Cursillo-Bergwoche vom 20. – 27. Juli 2019 führte uns heuer wieder in den schönen Lungau.
Pfarrer Reinhard Kofler begleitete uns als Priester in dieser wunderschönen Woche.

Mein Cursillo

Ein lieber Kollege hat mich heuer Anfang des Jahres darauf angesprochen, ob ich nicht an diesem Kurs teilnehmen möchte.
Bisher kannte ich den Namen Cursillo nicht, nachdem ich mir kurz die Homepage angeschaut hatte, wollte ich mehr davon erfahren.
Nach der Ankunft im St. Klaraheim der Hartmannschwestern, stellte sich schon ein Wohlfühlen ein. Wir wurden liebevoll empfangen und an all den Tagen sehr gut bekocht!
Vieles erinnert mich noch an unsere gemeinsame Cursillo Zeit, wertvolle Worte und Gedanken die Richtung geben.
Kleine Geschenke, die wir liebenswürdiger Weise erhalten haben, das schöne kleine Kreuz und eine leuchtend orange Rose.

Besonders nachhaltig wirken in mir noch die wunderschön gestalteten Hl. Messen!
Cursillo hat mir meinen Glauben durch gute Erklärungen deutlicher gemacht.
Mit Cursillo bekommt man die Möglichkeit
mit Leichtigkeit und viel Freude näher an Jesus zu „rücken“ und sich von ihm tatsächlich umarmt wissen, ein wunderbares Gefühl.

Ich habe davon schon weitererzählt, den ersten Schritt jedoch muss jeder selber wagen.
Viel Freude

Josi

Hier sind zwei begeisterte Berichte von Teilnehmern dieses sehr inspierenden Tages

 

Der „Tag zum Innehalten“ hat mir unendlich gutgetan. Es war eigentlich ein richtig typischer Cursillo Tag. Heilige Messe, viel Gesang der Cursillo-Lieder, wunderbare Gespräche von Diakon Franz und Pater Friedhelm,

viel Lachen und Reden an den Tischen, Austausch auch im Freien mit Spaziergang zur Kapelle am Kreuz. Ich habe richtig viel aufgesaugt, Cursillo ist immer noch eine großartige Tankstelle um die bedingungslose Liebe Gottes neu zu beleben.
Einen Tag danach starte ich jetzt wieder mal neu, ich will viel mehr im JETZT leben und neue Brücken bauen zu meinen Mitmenschen.

Fazit: Körper, Geist und Seele kamen am „Tag zum Innehalten“ voll auf ihre Kosten.

Christl Falkner

 

Die Einladung zu obigem Tag weckte in uns sofort die Bereitschaft zur Teilnahme, sind wir doch Pater Friedhelm beim 50 Jahre-Jubiläum des Cursillo nur kurz wieder begegnet.
Unsere Anmeldung wurde dann in mehrfacher Hinsicht belohnt:

– durch Herrn Pfarrer Dr. Erich Saurwein, der uns nach der Heiligen Messe im Pfarrheim willkommen   hieß

– durch die Predigt und das Referat von Pater Friedhelm, bei denen wir einmal mehr  verspürten, welch
charismatischen Mitarbeiter hier Christus für seine Kirche berufen hat.
In seiner begeisterten Erläuterung der Barmherzigkeit Gottes für unsere Zeit spürten wir förmlich, dass darin sein
Herzblut fließt. Dabei mussten wir unweigerlich an die Begeisterung der Emmausjünger denken, mit der sie am
Ostermorgen nach ihrer Begegnung mit Christus zueinander sagten: “Brannte nicht unser Herz……“

–  mit der ausgezeichneten Organisation, Planung und Bewirtung trotz der späten Anmeldung vieler Teilnehmer,
was alle Teilnehmer dankbar vermerkten

–  nicht zuletzt durch die Begegnung mit vielen Freunden, die die Verbundenheit aus der Zeit der Hochblüte des
Cursillo in Tirol neu gestärkt hat

Kurz:   Ein wunderbarer Tag, der mit dem besonderen Segen durch Pater Friedhelm
               und mit dem Te Deum ausgeklungen ist.

Und auf der Heimfahrt ließen wir die Begegnung mit Liedern aus der CD von P. Friedhelm im Autoradio nachklingen.

Inge und Simon

 

Mit Freude durften wir am 15.9.2018 den 50. Geburtstag des Cursillo in Kärnten begehen! Um diesen Tag gebührend zu feiern, organisierte das Mitarbeiterteam einen abwechslungsreichen Tag im Kloster Wernberg.

Der Vormittag hatte wie gewohnt mit einer herzlichen Begrüßung und einem Morgenlob begonnen. Danach fesselte Prof. Paul M. Zulehner die ca. 150 Gäste mit seinem Vortrag zum Thema „Alte Wege neu entdecken“. Er gab zuerst einen Überblick über die Situation des Cursillo heute: Wo stehen wir? – Anschließend ging es im zweiten Teil des Vortrages um die Visionen, die Jesus hatte und die wir haben. Er meinte plakativ, es solle unser Ziel sein, auf einem Bein stehend einer 17-jährigen ostdeutschen Atheistin zu erklären, warum wir glauben. Wir sollen uns nämlich immer am Evangelium orientieren und uns Jesus als Vorbild nehmen!

Im Anschluss an die vielen Denkanstöße ging es weiter zum Mittagessen und nach einer guten Pause trafen sich etwa 200 Menschen zu einer schwungvollen und feierlichen Messe in der Klosterkirche in Wernberg. Zum Abschluss stand dann noch eine Agape bereit, bei der weiter heiter diskutiert und gelacht wurde.
Insgesamt war es ein sehr gelungenes und würdiges Fest mit vielen Cursillofreunden!

Für alle die sich den Vortrag von Paul Zulehner noch einmal anhören möchten, können dies auf seiner Homepage (http://www.zulehner.org/site/vita) tun.

Ich habe mich dreimal für einen cursillo in Großrußbach angemeldet. Zweimal haben mich familiäre Verpflichtungen an der Teilnahme gehindert. Beim 3. Termin, im Mai 2018 hat es dann geklappt.
Eine gute Vorbereitung war die Teilnahme an der eine Woche vorher stattfindenden Wander-Ultreya von Großrußbach nach Maria Oberleis. Dieser Tag war anstrengend, aber bereits sehr inspirierend für mich.

Am cursillo nahmen 18 Menschen teil, Pater Engelbert, 6 MitabeiterInnen, 11 TeilnehmerInnen und ein Begleithund.

Wir haben von Mittwoch Abend bis Samstag Abend sehr viel Zeit miteinander verbracht. Alle haben wir ein Symbol unseres Glaubens mitgebracht; diese Symbole lagen die ganze Zeit über gemeinsam in der Mitte unseres Seminarraumes auf bunten Tüchern und haben uns begleitet.

Lenka bewachte die Symbolde

In diesem Seminarraum und der  Kapelle haben wir uns mit unserer Beziehung zu Gott intensiv beschäftigt. Die ausgesprochenen Erwartungen waren unterschiedlich, gemeinsam war das Ziel, Gott näher zu kommen.

Pater Engelbert und die MitarbeiterInnen haben uns in Gesprächen Glaubensthemen sehr intensiv und berührend vorgestellt, wir haben sie dann in unseren Tischgruppen weiter bearbeitet.

Höhepunkt war für mich immer das gemeinsame Beten, Singen und die Messen in der Kapelle.

Für mich sehr beindruckend waren auch die „Nachschübe“, die frühere TeilnehmerInnen uns geschickt haben und die verlesen wurden. Das hat mich sehr beeindruckt , ebenso die Teilnahme von anderen Cursillistas an unserem Abschied am Samstag. Das Gefühl, nicht allein auf dem Weg zu Gott zu sein, wurde dadurch immer größer und besser spürbar.

Ich fühlte mich geisterfüllt und gut gerüstet für den 4. Tag, geleitet durch des Heiligen Geistes Rückenwind. Es hat sich seither auch viel verändert, vor allem im Umgang mit meinen Mitmenschen. Mein geistiger Rucksack wurde für den weiteren Lebensweg gut gefüllt.

Die Teilnahme an Cursillo Messen und das monatlich stattfindende Cursillista Treffen unserer Pfarre, jedesmal bei jemand anderem zu Hause, geben gute Möglichkeiten zum Nachfüllen.

Zitat einer Mitarbeiterin: “Pass auf, der Heilige Geist ist kein Lüfterl“. Sie sollte recht behalten.

Anschließend waren wir 18 Menschen uns einig, dass dieses wunderbare Bildungshaus in Großrußbach als vielseitige geistige Tankstelle unbedingt erhalten bleiben sollte.

Christian Köfner

 

Unter dem Motto „Laudato Si“, dem Titel der Enzyklika von Papst Franziskus, fand am So. 3. Sept. die diesjährige Wallfahrt der Cursillobewegung der Erzdiözese Salzburg statt.

Der Weg führte von der ehemaligen Grenzstation zur Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt am Dürrnberg. Frauen und Männer machten sich Gedanken wie sie als Christen die Schöpfung gestalten und schützen können.

„Die Umweltkrise ist ein Aufruf zu einer tiefgreifenden inneren Umkehr“
(aus Laudato Si 217)

denn „alles ist miteinander verbunden“ (91) und so dürfen wir Christen nicht gleichgültig sein gegenüber den Tragödien, die durch vielfache Ausbeutung der Schöpfung entstehen.

Gestärkt durch das Gebet und die Hl. Messe, wollen die Wallfahrerinnen und Wallfahrer bewusster leben und sich einsetzen für den Schutz des Menschen und der Natur.
(Anni Weinberger)

 

Hier findet Ihr Gedanken und Gefühle von Hermine  – 
zusammengefasst nach  ihrem cursillo im November 2017.
Bitte den nachstehenden Link aufrufen!“
Anschließend die PDF-Datei wieder schließen!

Cursillo 11-2017

 

Die Tage in Großrußbach waren vom Hl . Geist durchströmt. Das ganze Team hat alles gut vorbereitet, zeigte mir einige Richtungen die ich einschlagen soll, um in meinen Glaubensleben zu wachsen. 4 Tag: vollgetankt mit Gebet, Anbetung und Jesus an meiner Seite, eine wahre Freude. AMEN

De colores
Josef

Das cursillo-Wochenende waren   für mich  sehr bereichende, mit dem Heiligen Geist erfüllte Tage.
Es wurde eine Umgebung geschaffen, wo ich mich öffnen und  gute tiefgehende Gespräche führen konnte. Es fand ein  wertvoller Austausch statt.  Wichtig war auch nach einem erfüllten langen Tag das gemütliche Beisammensein.
Ich konnte  neue Menschen  kennen lernen, die auch im Glauben leben, und gemeinsam  haben wir den Heiligen Geist  gespürt.
Besonders haben mich die Gebete und die heiligen Messen in der Kapelle berührt.
Ich habe mit großer Freude an, meinem ersten Cursillo Treffen,  meiner Gemeinde teilgenommen. In Ziegelhof sind wir mittlerweile  zu 10  Cursillista angewachsen.
Gestärkt durch den Hl Geist, die regelmäßigen Treffen  meiner  Cursillo Gruppe, die Messen von Pater Engelbert im Haus St.Claret  –  gehe ich in den 4. Tag.

De colores
Elisabeth

Seit 30 Jahren bieten in der Justizanstalt Stein alle 14 Tage Cursillo-Mitarbeiter Glaubensgesprächsrunden an. Heuer  – 2017 begleiteten in Stein freiwillige Emmaus-Mitarbeiter 12 Gefangene bei einem 3-tägigen Cursillo (kleiner Glaubenskurs).

Zentrale Gesprächsthemen sind Schuld und Vergebung und die Bibel als Quelle unseres Glaubens. Auch die Beichte – Thema Versöhnung – beschäftigt alle. Gott verzeiht mir. Kann ich mir selber verzeihen? Wir feiern miteinander Eucharistie mit Liedern, persönlichen Bitten und Dank. Beim „Vater unser“ geben wir uns die Hände – das geht bei manchen tief. In lockerer Atmosphäre essen wir gemeinsam zu Mittag und trinken Kaffee. In den Gesprächsgruppen kommt vieles offen zur Sprache. Diese Tage waren für uns alle eine tiefe Glaubenserfahrung.

Auftanken in Gemeinschaft

Herbert (Name geändert), 4 Jahre Haft, ist Hausarbeiter in der Anstaltskapelle, die er reinigt und schmückt. Die Zeit dazwischen nützt er, um zu beten. Herbert ist der Glaube wichtig geworden. „Ich freue mich jedes Mal auf die Cursillo-Gruppe. Da erlebe ich Gemeinschaft, das stärkt mich im Glauben. Jeden Sonntag feiere ich die Messe mit. Das ist für mich wie eine Tankstelle. Am Abend bete ich in meiner Zelle und lese in der Bibel. Im Gefängnis habe ich gelernt, dass ich mein Leben neu gestalten muss. Wenn ich in Freiheit bin, brauche ich eine Gemeinschaft, Menschen, denen ich vertrauen kann, z. B. in einer Pfarre oder in einer anderen christlichen Gemeinschaft.“

Die Entdeckung des biblischen Gottesbilds war für viele Gefangene befreiend: Gott, der uns wie ein guter Vater / eine liebende Mutter vergibt. Jesus, der aus Liebe für uns sein Leben hingegeben hat, dadurch unsere Finsternis erleuchtet, unsere Einsamkeit begleitet und alle Schuld auslöscht. Alle Gefangenen wollten eine persönliche Aussprache. Gerald, 6 Jahre Haft: „Ich werde ganz neu beginnen, ab jetzt für meine Mutter sorgen und mein Leben in die Hände Gottes legen.“

Bericht von Pfarrer Otto Allinger, freiwilliger Emmaus-Mitarbeiter

(Quelle: Rundbrief der Emmausgesellschaft St. Pölten 02/2017)

Die Cursillogruppe  vom 22.01.2015 in Wolfsberg,  wurde von Georg Granig und Ulrich Kogler, die beide am Cursillo teilnahmen, in  das Priesterseminar nach Graz eingeladen.

Nach dem herzlichen Empfang, erläuterte uns Ulrich die Historie des imposanten Gebäudes.
Im  Meditationsraum wurde danach  eine gemeinsame Andacht abgehalten.

Die darauf folgende Hausführung ermöglichte uns den Einblick in die Hauskapelle mit den kunstvollen Fenstern vom Künstler Rudolf Szyszkowitz aus den Jahren 1961 bis 1963 sowie den extravaganten Altarbild vom Künstler Arnulf Rainer.

Über die Prunkstiege aus dem Jahr 1712 führten uns die Gastgeber in das Geschoss, das den Seminaristen der  Diözese Gurk vorbehalten ist. Auch ein Einblick in die Priesterseminarbibliothek mit über 15.000 Theologiebücher wurde uns nicht vorbehalten. Auch ein Einblick in die Räumlichkeiten von Ulrich und Georg wurde uns gewährt.

Im Refektorium mit seiner barocken Repräsentanz, welches zurzeit als Speisesaal dient, wurde uns daraufhin in gemütlicher Runde Kuchen, Kaffee und Getränke serviert.
Dem Motto der Einladung entsprechend, „Eintauchen in eine verborgene Welt“ haben wahrscheinlich alle beeindruckt.

Die Liebe gleicht einem Ring und hat kein Ende. Gott ist die Liebe.

De Colores
Werner

Wir möchten uns kurz vorstellen:
Wir das sind Peter und Trixi aus Wien, St. Claret – Ziegelhof. Als Pfarrmitglieder, die schon immer von Claretiner-Patres betreut wurden, haben wir vom cursillo natürlich immer wieder gehört. Vor einiger Zeit haben wir uns dann konkret damit befasst und entschlossen, uns auf den cursillo auch tatsächlich einzulassen. Eine große Freude war es für uns, dass sich gleich ein paar weitere Pfarrmitglieder gefunden haben, die gerne mit uns nach Großrußbach mitfahren wollten. Schließlich waren wir sechs Leute – fünf Frauen und Peter.

Nach der Anmeldung stand am Anfang auch ein bisschen die Frage: „Was kommt da auf uns zu?“ „Wird das für uns passen?“ Eine Wortmeldung im Zuge der Abschlussfeier klingt noch im Ohr „Der cursillo kommt zu dir, wenn die Zeit reif ist.“ Und die Zeit war reif! Die Freude in uns ist von Tag zu Tag größer geworden, gewachsen mit jedem Gespräch, mit jedem Impuls. Toll war, dass wir mit allen Teilnehmer/Innen und Begleiter/Innen ins Gespräch gekommen sind, teilweise waren es sehr berührende Begegnungen, wir haben aber natürlich auch viel gelacht – die Freude war in uns allen spürbar.

Mit viel Begeisterung haben wir „Ziegelhofer“ uns gleich vorgenommen, einander monatlich zum Austausch zu treffen.

Wir wollen uns mehr Zeit für unseren Glauben nehmen, auch deshalb waren wir am Dienstag gleich bei der Cursillo-Messe im Haus Claret in der Bennogasse. Wir denken, es ist wichtig „das Feuer am Glühen zu halten“, damit die Freude und die Begeisterung auch auf unsere Mitchristinnen und Mitchristen in der Pfarre übergeht. Wir sind in diesen drei Tagen bestärkt worden, dass unser Weg, den wir jetzt schon gehen, der richtige ist.

Über allem steht:  Ich bin eine geliebt Tochter, ein geliebter Sohn Gottes. Mit dieser Gewissheit können wir in den 4. Tag gehen und an dem Platz, an den Gott uns gestellt hat, das Evangelium der Liebe verkünden.

De Colores!